Öl Innovation

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HOSTAFRAC™ SF

Kosteneffektive, massgeschneiderte «Flowback»-Hilfe entsprechend Ihren Anforderungen

HOSTAFRAC™ SF ist eine Produktlinie hocheffektiver zuckerbasierter Mikroemulsions-flowback-Additive. Die Produkte sind EcoTain-zertifiziert, um strenge Nachhaltigkeitskriterien erfüllen zu können. Sie können den entsprechenden Bedingungen und Bedürfnissen genau angepasst werden, um die Leistungsanforderungen spezifischer Ölfelder zu erfüllen. Dies wird erreicht durch die Bereitstellung geeigneter Chemie, welche die gewünschten Eigenschaften in folgenden Bereichen ermöglicht:

  • Rückflussleistung
  • Nicht-emulgierende Eigenschaften
  • Umweltprofil
  • Plankosten
  • Salzgehalt des Wassers
  • Öleigenschaften, einschliesslich Paraffine und Asphaltene
  • Reservoirgestein-Mineralogie und -Chemie

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Clariant Oil Services ist ein Hersteller von Tensiden mit grosser Erfahrung und Know-how bei der Formulierung/dem Design von Mikro-Emulsions-Flowback-Hilfen. Clariant verfügt auch über umfangreiche Möglichkeiten für Inhouse-Versuche, die zudem durch entsprechende Vereinbarungen mit den grossen Universitäten in der Region noch erweitert werden.

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Kevin Lange

WSA Sales Manager, BU Oil & Mining Services

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LIBERATE - Schäden nahe dem Bohrschacht beseitigen
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Offshore und Deep Water – Globale Lösungen für die Herausforderungen bei Tiefseeanwendungen
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PHASETREAT – die effiziente und sichere Gewinnung von Schweröl
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  • Der Standard für AA-LDHI ist gesetzt!

    Clariants Produktionsinvestition sichert Lieferung von Antiagglomerat-Niedrigdosis-Hydrat-Inhibitor 
    Seit Clariant im Oktober 2014 mit der Herstellung von HYTREAT® DF anfing, ist es zum Standard für Antiagglomerat-Niedrigdosis-Hydrat-Inhibitoren (Anti Agglomerate Low Dose Hydrate Inhibitor, AA-LDHI) geworden, auf die unsere Kunden im Golf von Mexiko vertrauen. Clariant liefert momentan HYTREAT DF-Produkte, die eine Förderung von über 22 Millionen Barrel Öläquivalent pro Jahr ermöglichen. 

    AA-LDHI werden verwendet, um eine Hydratbildung unter schwierigen Förderungsbedingungen in Tiefwasserpipelines und Unterwasserverbindungen zu verhindern. AA-LDHI sind Spezialchemikalien, die im Vergleich zu thermodynamischen Hydratinhibitoren wie Methanol und Ethylenglykol erhebliche Kostenvorteile bieten. Traditionelle Lösungen erfordern höhere Dosierungen, sind potenziell gefährlich und können schwierig zu handhaben, zu transportieren und zu lagern sein.

    Kunden arbeiten mit Clariant Oil Services zusammen, um Ihre Tiefwasserförderung zu optimieren und Betriebsrisiken 
    zu senken. DF-zertifizierte (DepFlux®) Produkte für den Einsatz bei Tiefwasserförderungen wurden von Clariants Experten in unseren Deepwater Centers of Excellence entwickelt. Diese befinden sich in Houston, Rio de Janeiro und Aberdeen. Hochleistungsfähige DepFlux-Technologien sorgen für Filtrierbarkeit, Kompatibilität, thermische Stabilität und Pumpbarkeit. Dies sind Voraussetzungen für die Vermeidung von Verstopfungen in Unterwasserverbindungsrohren. 

    rsz_dsc_1160 Neue Schaukelzellen im Clariant Labor in Houston


    Clariant investiert
    Aufgrund der Änderungen auf dem Chemiemarkt Ende 2013 hätte die Lieferung von bewährten Niedrigdosis-Hydrat-Inhibitoren (AA-LDHI) beeinträchtigt werden können. Gemäss Clariants langfristiger Strategie zur Unterstützung von Tiefwasserölproduzenten, hat das Unternehmen die Herstellung und den Vertrieb dieser bewährten AA-LDHI-Technologie übernommen, indem verschiedene Qualitätsmanagementschritte eingeführt wurden:

          1. 1. Sicherung der erforderlichen Patente und der rechtlichen Rahmenbedingungen, um eine freie Ausübung sicherzustellen
          2. 2. Zusammenarbeit mit Lieferanten zum Aufbau von Vorräten als Sicherheitsbestand – ein umsichtiger Schritt während der Anlaufphase am neuen Produktionsstandort
          3. 3. Übergang von Herstellung und Qualitätskontrolle zu einem internen Herstellungsprozess auf der Grundlage von Clariant Excellence und Six Sigma Methoden
          4. 4. Zusammenarbeit mit AA-LDHI-Anwendern, um einen problemlosen und risikofreien Übergang zu gewährleisten 
    Nach der Anwendung der Clariant Excellence-Strategie wurden erhebliche Investitionen in F&E, Ausrüstung und Mitarbeiter getätigt, um sicherzustellen, dass die Qualität erhalten und eine niedrige Prozessvariabilität erreicht wird. 

    Broussard Opening Clariant Broussard, Anlage in Louisiana

    Kommerzielle Versuche wurden im Oktober 2014 gestartet, und Clariant trennte individuelle Batches ab, die verschiedenen Kunden geliefert werden sollten, und führte umfassende Qualitätskontrollen und Leistungstests an der Anlage sowie in einigen Fällen zusätzliche Tests am Verwendungsort durch. Um einen nahtlosen Vertrieb am Golf von Mexiko sicherzustellen, kaufte Clariant ein Lager vor Ort in Broussard, Louisiana. Zum Standort Broussard, der Lösungen für Onshore-, Offshore- und Tiefwasserförderung bietet, gehören ein 186 m² grosses Analyselabor, ein 167 m² grosses Kontrolllabor und über 1,5 Millionen Liter an gelagerten Chemikalien.

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    Ablagerungsvermeidung statt Ablagerungsentfernung dank Clariant
    Das innovative Produkt SCALETREAT FeS vermeidet Eisensulfidablagerungen bei niedriger, konstanter Dosierung

    Ölproduzenten kennen die Flow-Assurance-Herausforderungen, die durch Ablagerungen von Eisensulfid (FeS) entstehen, nur zu gut. Verschiedene Systemkomponenten wie ISF-Lagertanks (Induced Static Flotation), Filtersiebe und Einspritzsysteme können durch Ablagerungen und daraus resultierende Schäden beeinträchtigt werden. Ablagerungen können die Förderleistung senken, Betriebskosten steigern, zu Geräteausfällen führen und die erforderliche Pumpleistung erhöhen.

    Bis vor Kurzem wartete man bei traditionellen Methoden zur Behandlung von Eisensulfidbildung, bis sich Ablagerungen gebildet hatten, und entfernte sie dann mit Chelatbildnern wie Tetrakis Hydroxymethyl Phosphonium-Sulfat (THPS). Die Dosierungsmenge war vergleichbar mit der Menge an vorhandener Ablagerung. Ölproduzenten arbeiten auch mit säurehaltigen Reinigungsmitteln. Dafür müssen die Geräte allerdings ausgeschaltet werden und es kommt häufig zur Bildung von Schwefelwasserstoff und zu Korrosion.

    «Die Bildung von Eisensulfid ist eine grosse und kostenintensive Herausforderung für Öl- und Gasproduzenten», weiss Dr. Jonathan Wylde, globaler Leiter für Innovation bei Clariant Oil Services. “Sie kann zum Ausfall von Leitungen und teuren Reparaturen führen, wodurch Umsatz verloren geht. In der Vergangenheit mussten bei chemischen Behandlungen häufig hohe Dosierungen von teuren Chemikalien zur Beseitigung von Ablagerungen angewandt werden. Die Industrie konnte es sich einfach nicht mehr leisten, so weiterzumachen – erst die Bildung von Ablagerungen abwarten und diese dann entfernen.”

    Paradigmenwechsel
    Clariant Oil Services ging eine Partnerschaft mit einem Ölproduzenten ein, der auf einem der ertragreichsten Ölfelder in den USA Öl fördert, um eine effektivere und ökonomischere Lösung gegen Eisensulfidablagerungen zu entwickeln. Das Feld besteht aus vielen Zonen und Tausenden von Bohrungen zur Ölförderung.

    Ein häufiges Problem war die grosse Menge an Eisensulfidablagerungen, die sich bildete. Das Ziel dieser Partnerschaft: die Entwicklung eines neuen, leistungsstarken Ablagerungshemmers, der für einen Wechsel von Ablagerungsentfernung zur Ablagerungsvermeidung als Standardlösung in der Branche sorgen soll.

    Der Fokus dieses Feldversuchs lag auf einem besonderen vom Produzenten betriebenen Wassereinspritzsystem. In diesem System hatte sich vermehrt Eisensulfid in der gesamten Wasseraufbereitungsanlage abgelagert, was zu Förderungsstörungen führte und eine kontinuierliche Steuerung des Wassers unmöglich machte.

    Der Produzent wandte zwei verschiedene Methoden zur FeS-Behandlung an. “Bei der einen Methode wurde ein THPS-Chelatbildner eingesetzt, dessen stöchiometrischen Dosierungsmenge mit der Menge an vorhandenen Ablagerungen vergleichbar war,» erklärte Ph.D. Cyril Okocha, Ablagerungsspezialist im Bereich globale Innovation bei Clariant Oil Services. “Es wurden auch säurehaltige Reinigungsmitteln eingesetzt. Dadurch bildete sich allerdings H2S und es kam zu Korrosion. Bei beiden Methoden kam es zu Produktionsverlusten und Ausfallzeiten.”

    Basierend auf ihrer umfassenden Erfahrung bei der Entwicklung erstklassiger Chemikalien begannen die Forscher von Clariant Oil Services mit der Entwicklung eines effektiven Ablagerungshemmers auf der Grundlage von Copolymeren. Labortests, die in rein wässrigen Medien durchgeführt wurden, zeigten, dass drei Copolymerkombinationen eine Eisensulfidbildung erfolgreich verhinderten.

    Es ist jedoch auch eine allgemein bekannte Tatsache, dass die Ergebnisse von Labortests und Feldversuchen nicht immer übereinstimmen. “Der richtige Test eines Produkts findet erst in der Praxis statt,» erklärt Scot Bodnar, Leiter für Flow Assurance des Bereichs globale Innovation bei Clariant Oil Services.

    Einrichtung eines Feldversuchs
    Die Forscher suchten zunächst nach einem Weg, die Menge an Eisensulfidablagerung realistisch zu ermitteln und nachzuvollziehen. Sie bauten ein Nebenstromgerät mit einem Turbinenradzähler und einer Stelle zur chemischen Einspritzung ein einem der FWKO-Kessel ein.

    «Wir verwendeten hierzu einen LPR-Fühler (Linear Polarization Resistivity) mit zwei Elektroden. Diesen brachten wir in der Mitte des Nebenstroms an, um den direkten proportionalen Zusammenhang zwischen der Dicke der Eisensulfidablagerung und dem elektrischen Signal der Elektroden analysieren zu können,» fügt Herr Bodnar hinzu. Mit dieser direkten, linearen Echtzeitmethode konnten die Forscher die Bildung von Eisensulfid analysieren.

    Für die Feldversuche wurde zunächst eine saubere Basisleitung ohne Chemikalien eingerichtet. Innerhalb von zwei Wochen wurden Ablagerungen von 2 bis 3 mm Dicke an der LPR-Elektrode gemessen. “Wir waren erstaunt, wie schnell sich Ablagerungen bilden,» sagt Dr. Wylde. “Bei dieser Geschwindigkeit wäre die Anlage in weniger als drei Monaten komplett verstopft.” In der Ablagerungszusammensetzung war der Eisensulfidanteil am grössten, was auch zu Schäden an der Elektrode führte.

    Eine weitere Leitung wurde eingerichtet. Hier wurden THPS-Chemikalien nach Branchenstandard in dieser Region verwendet. Auf sauberen Elektroden reichte eine Menge von 50 ppm aus, um eine Ablagerung zu verhindern. “Feldanlagen enthalten jedoch bereits Eisensulfidablagerungen, und die Einspritzmenge zur Verhinderung weiterer Ablagerungen in diesen Anlagen würde zu einer Verdopplung dieser Dosierung führen,» kommentiert Ph.D. Okocha.

    Als die Versuche mit den drei verschiedenen, im Labor getesteten Copolymeren von Clariant fortgesetzt wurden, erhielten die Forscher Ergebnisse, die sich wesentlich von den Ergebnissen im Labor unterschieden. Sie verwendeten zwei neue Komponenten, um die Formulierungen der Chemikalien zu ändern und zu optimieren. “Genau deshalb führen wir Feldversuche als Teil unseres Optimierungsprozesses durch: Damit wir das richtige Produkt für die realen Anforderungen des Kunden liefern können,» sagt Dr. Wylde.

    Die neue Formulierung mit zwei Copolymeren, SCALETREAT FeS 13805, wurde gründlich in Feldversuchen untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass seine Leistung alle anderen während der Testphase untersuchten Chemikalien übertraf, einschliesslich des THPS-Standardprodukts. Auch mit halber Dosierung – im Vergleich zur nächstbesten Alternative – verhinderte SCALETREAT FeS 13805 die Ablagerung von Eisensulfid, die LPR-Elektroden wiesen keine Ablagerungen oder Schäden auf.

    Mit seiner Schwellenwerteinspritzung führt der patentierte hochleistungsfähige Ablagerungshemmer SCALETREAT FeS 13805 zu einem Paradigmenwechsel in der Branche: Ablagerungen werden nach ihrer Bildung nicht mehr wie gewöhnlich entfernt, sondern eine Ablagerung wird direkt vermieden.

    “Die geringe Dosiermenge von SCALETREAT FeS 13805 im Vergleich zu aktuellen Konkurrenzprodukten auf dem Markt macht es zu einem innovativen Produkt, mit dem Unternehmen bei konstanter Anwendung ihre Ölfördermenge maximieren und ihre Betriebskosten senken können,» so Dr. Wylde. “Unsere kosteneffektive Methode zur kontinuierlichen Überwachung von Eisensulfid verspricht eine längere Produktionsdauer von Bohrlöchern zwischen den Behandlungen bei höherer Leistung, sodass Produzenten ihr Ertragspotenzial ausschöpfen können.”

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    Innovation von Clariant verhindert Bohrlochstilllegung

    HYTREAT® DF 12851A verhindert Hydratbildung und senkt die Methanolkonzentration um 98 %

    Unterwasserleitungen sind wichtige Werkzeuge bei der Förderung von Öl und Gas. Mit ihnen kann in Reservoirs gefördert werden, dessen Erforschung als wirtschaftlich unmöglich galt. Durch Verknüpfung neuer Reservoirs mit bestehenden Produktionsanlagen können Unternehmen mit Unterwasserleitungen mehr Öl und Gas zu niedrigeren Kosten fördern. Das Entscheidende ist, dass sie die Lebensdauer der bestehenden Produktionsinfrastruktur verlängern, sodass Unternehmen rentabler arbeiten können.

    Aber auch in Unterwasserleitungen müssen bestimmte Herausforderungen gemeistert werden. Häufig müssen kilometerlange Leitungen für den Anschluss an eine bestehende Anlage in sehr tiefem Wasser gelegt werden, und Flowline-Verstopfungen sind ein grosses Problem, besonders bei der Tiefwasser- und Tiefstwasserölförderung. “Pipelineverstopfungen können zu Ausfällen und hohen Ausgaben durch Produktionsverluste und Leitungsreinigungsmassnahmen führen,» erklärt Sam Pruett, Leiter der US-amerikanischen Geschäftslinie für Clariant Oil Services.

    Erdgashydrate sind die Hauptursache für Druckspitzen bzw. Verstopfungen in Flowlines und Pipelines.  Diese natürlich auftretenden Hydrate bilden eine Einheit, um den Fluss natürlicher Gase und Öle zu blockieren.  Aufgrund der potenziellen durch Hydrate entstehenden Probleme sind die Betreiber sehr bemüht, diese Agglomeration zu stoppen. “Eine herkömmliche Methode, die von vielen Unternehmen eingesetzt wird, um eine Hydratagglomeration zu stoppen, ist die Einspritzung grosser Mengen an Methanol in die Leitung,» fügt Herr Williamson hinzu, «aber das funktioniert nicht in allen Fällen.”

    2.000 ppm Konzentration

    Manchmal führt die Bewältigung eines Problems bei der Ölförderung zu einer neuen Herausforderung, die bewältigt werden muss. The Woodlands, Clariant Oil Services in Texas, hat vor Kurzem mit einem Ölproduzenten am Golf von Mexiko zusammengearbeitet, um eine neue, innovative Antiagglomerate-Chemikalie zu entwickeln, die einerseits die Hydrat- Agglomeration verhindern und andererseits den Methanolgehalt in der Ölphase verringern soll, damit Pipelines nicht stillgelegt werden müssen.

    Die 17,7 Kilometer lange Unterwasserleitung verlief von einem neuen Bohrloch zur bereits bestehenden Produktionsanlage im Golf von Mexiko. Über diese Leitung wurden 3.500 Barrel Öl und ca. 108.000 Kubikmeter Erdgas am Tag gefördert. 

    Um die Leitung frei von Verstopfungen und Druckspitzen zu halten, wurden 5.678 Liter/Tag an Methanol benötigt, um ausserhalb des Hydratrisikobereichs zu bleiben. Diese hohe Dosis kann zwar dabei helfen, Agglomeration bei der Erdölgewinnung zu kontrollieren, kann aber auch zu erheblichen Spitzen beim Methanolgehalt führen, wenn eine Unterwasserleitung genutzt wird, die weniger als 1 % Basissedimente und Wasser (BS&W) produziert.

    «In diesem Fall kam es aufgrund der geringeren Wassermenge dazu, dass das Methanol in die Ölphase überging,» sagt Scot Bodnar, Global Flow Assurance Manager für Clariant Oil Services. “Der Methanolgehalt in der Ölphase stieg auf über 2.000 ppm (gemessen anhand von Gaschromatographieanalysen). Dies liegt weit über der Pipelineanforderung von 50 ppm.”

    Daher drohte das Pipelineunternehmen mit einer Stilllegung des Bohrlochs, sollte der Produzent den Methanolgehalt im Öl nicht auf die Spezifikationsgrenze reduzieren können. Hier suchte der Produzent die Zusammenarbeit mit Clariant Oil Services, um eine alternative Methode zur Kontrolle der Hydratagglomeration zu entwickeln, mit der der Methanolgehalt sinken und die Ölqualität steigen sollte.

    Innovatives HYTREAT® DF 12851A verhindert Stilllegung

    Öl- und Gasproduzenten arbeiten in einem vom extremen Wettbewerb geprägten Umfeld. Daher suchen sie immer nach Strategien, ihre Produktionskosten zu senken. Mit seiner kontinuierlichen Investition in Innovation unterstützt Clariant Oil Services Betreiber auf der ganzen Welt dabei, Öl und Gas effizienter zu fördern und ein Produkt zu schaffen, das einen höheren Kohlenwasserstoffgehalt hat und diesen Produzenten einen maßgeblichen Wettbewerbsvorteil verschafft.

    Um neue Technologien schnell auf den Markt zu bringen, arbeitet Clariant mit der Philosophie Besser, schneller und effizienter in allen Bereichen seines Öl- und Gasportfolios – von Bohrungen und Stimulation zu Förderung und Aufbereitung. Anders gesagt, Clariant Oil Services optimiert seine Produkte kontinuierlich, um eine bessere Leistung unter extremsten Bedingungen wie hohen Temperaturen, hohem Druck und hohem Salzgehalt zu erbringen. Durch die Anwendung neuer experimenteller Techniken wie Hochdurchsatzverfahren (High Throughput Experimentation, HTE), die normalerweise eher in pharmazeutischen Laboren eingesetzt werden, können Wissenschaftler Produkte schneller formulieren und testen. Clariant arbeitet kontinuierlich daran, dass seine Chemikalien für Kunden effizienter werden.

    Mit HYTREAT DF 12851A für Hydratmanagement und -kontrolle von Clariant Oil Services konnte der Ölproduzent am Golf von Mexiko durch unsere innovativen Strategien und neuen Methoden für den Einsatz von Chemikalien Effizienzsteigerungen erreichen. Während hohe Mengen an Methanol erforderlich waren, um die Hydratagglomeration zu kontrollieren, konnte mit der chemischen Lösung von Clariant die Verwendung von Chemikalien um 97 % gesenkt werden. Dies führt zu erheblichen Kosteneinsparungen für den Produzenten und einem massgeblichen Fortschritt im Bereich Nachhaltigkeit.

    HYTREAT DF 12851A bot für dieses Anwendungsgebiet gleich zwei Vorteile. Zunächst einmal konnte dank des Anti-Agglomerats die Bildung von Hydrat kontrolliert werden, um die Flowline frei von Druckspitzen und Verstopfungen zu halten. Genauso wichtig ist aber auch die Reduzierung des Methanolgehalts im Schweröl um fast 98 % durch HYTREAT DF 12851A – von 2.000 ppm auf 43 ppm, also unter der Pipelineanforderung von 50 ppm, so dass kein Bohrloch stillgelegt werden musste.

    Die innovative Denkweise von Clariant Oil Services wirkte sich auch auf die Zahlen des Ölproduzenten am Golf aus. Bei Anwendung herkömmlicher Verfahrensweisen hätte ein teures Wasserwaschsystem installiert werden müssen, um den Methanolgehalt im Öl mechanisch zu senken. Durch den innovativen Einsatz von HYTREAT DF 12851A wurde das Wasserwaschsystem, welches zu einer Produktionsverzögerung geführt hätte, überflüssig. So konnte der Betreiber seine Produktionszahlen um mehrere Millionen Dollar im Jahr steigern.

    Besser, schneller und effizienter. Clariants kontinuierliche Investitionen in innovative Technologien ermöglichen seinen Kunden eine rentablere Öl- und Gasgewinnung.
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    Kari Koteras

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  • Es ist noch untertrieben, würde man sagen, die Öl- und Gasindustrie unterliege einem harten Konkurrenzkampf . Unternehmen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, ihre Produktionskosten zu senken. Um Unternehmen dabei zu helfen, Ihre Förderung von Öl und Gas effizienter zu gestalten und einen höheren Anteil und Qualität an Kohlenwasserstoffen zu erhalten, investiert Clariant Oil Services weiterhin in Innovationen, die seinen Kunden maßgebliche Wettbewerbsvorteile verschaffen.

    Im ersten Quartal 2015 fielen die Ölpreise für West Texas Intermediate auf 50 US-Dollar pro Barrel. Voraussichtlich werden die Preise mindestens bis Ende diesen Jahres auf diesem Niveau bleiben, um sich 2016 leicht zu erholen. Die Anzahl an Bohranlagen und neuen Bohrungen ist daher rasant zurückgegangen, viel weiter als bei Ölpreisrückgängen in Vorjahren. Deshalb kürzen Produzenten ihre Investitionsbudgets für Erforschung und Produktion um 30 % und mehr.  Eine Ursache für den derzeitigen Ölpreis ist das Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage, das durch hohe Produktionsraten von Schieferöl in den USA und OPEC-Nationen entstanden ist. Dieses neue Umfeld für die Preisgestaltung führt zu einem Paradigmenwechsel, bei dem es um neue Lösungen für eine höhere Effizienz bei reduzierten Kosten für Ölbohrungen und -förderung geht. Es besteht also ein dringender Bedarf an einer neuen Generation innovativer Technologien für die Öl- und Gasindustrie.

    Bei Clariant ist Innovation mehr als ein Wort – es ist eine Kultur. Clariants Innovationsprozess basiert auf «Clariant Excellence», einer Kombination aus Six Sigma- und Lean Management-Prinzipien. So können wir ein Maximum an Betriebseffizienz und Fortschritt für zielgerichtete, marktorientierte Innovationsprojekte gewährleisten, die durch Kapitalinvestitionen getragen werden.

    Ein gesundes Portfolio an Innovationsprojekten umfasst sowohl kurzfristige Ziele als auch langfristige Pläne. Ein konventioneller Ansatz würde zu der Annahme veranlassen, dass ein Fokus auf eher kurzfristige Ziele zu einem Qualitätsverlust führt und die Projektergebnisse beeinträchtigt. Bei Clariant Oil Services ist das anders. Clariant weiss, dass Kunden längerfristig denken und erfolgreich sein möchten.

    Wie erreicht Clariant dieses Ziel?

    Clariant arbeitet nach der bewährten Philosophie, besser, schneller und effizienter. Dieses Konzept lässt sich nicht nur auf die Öl- und Gasindustrie anwenden, sondern hat sich schon über Jahre hinweg in vielen anderen Branchen bewährt. Bei Clariant wird diese Methode in allen Bereichen des Öl- und Gasportfolios angewandt – bei Bohrungen, bei Stimulationsverfahren oder bei Produktionsprozessen. Ein einschlägiges Beispiel für die aus diesem Konzept resultierenden Vorteile für Kunden ist der Einsatz von Clariants Demulgatoren in Rohölseparatoren.  Eine schnellere Trennung von Wasser und Öl mit einer kürzeren Verweilzeit sorgt für weniger Basissedimente und einen niedrigeren Wassergehalt sowie für reduzierte Betriebskosten bei höheren Fördermengen.

    Mehrwert wird durch Fokussierung auf für Details geschaffen. 

    • Clariant optimiert seine Produkte, um eine bessere Leistung bei extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen, hohem Druck und hohem Salzgehalt zu erbringen. Clariants F&E hat erst vor Kurzem neue Tenside zur Verwendung in Prozessen für die tertiäre Ölgewinnung entwickelt. Herkömmliche Chemikalien erbringen nicht die gewünschte Leistung bei extremen Bedingungen wie hohen Temperaturen und hohem Salzgehalt. Diese neue Chemikalie verfügt über eine einzigartige Widerstandsfähigkeit unter anspruchsvollen Bedingungen und ermöglicht es den Molekülen, ihre Formbeständigkeit und Oberflächenleistung zu gewährleisten. Bessere Ergebnisse bei der Ölförderung durch bessere Leistung bei der tertiären Ölgewinnung – ein attraktives Leistungsversprechen für Clariants Kunden.

       

    • Durch die Anwendung neuer experimenteller Techniken entwickelt Clariant Innovationen schneller als jemals zuvor. Clariant arbeitet mit Hochdurchsatzverfahren (High Throughput Experimentation, HTE), um Produkte schneller formulieren und testen zu können. Erst kürzlich hat Clariant mittels HTE Produkte auf Tensidbasis entwickelt, um Ölfeldstimulationsverfahren zu optimieren. Roboterähnliche HTE-Formulierungsgeräte wurden eingesetzt, um die effizientesten Synergien von nachhaltigen und umweltfreundlichen Tensidchemikalien zu ermitteln. Mit dieser Technologie, die zunächst in der Pharmaindustrie kommerziell angewendet wurde, können Hunderte Proben in wenigen Stunden formuliert werden. Nach dem Formulierungsschritt gelangten die Proben in eine Phase, in der sie von roboterähnlichen Geräten optisch untersucht wurden, um ihre Mikroemulsionsstabilität zu prüfen. Dann wurden die Proben in ein Modul zur Messung der Ober- und Grenzflächenspannung übergeben. Hier findet ein schneller Screeningtest statt, in dem die potenziell wirksamsten Chemikalien und Kombinationen aus Chemikalien ermittelt werden. In nur sechs Monaten wurde ein umweltverträgliches Tensidprodukt auf Zucker- und Mikroemulsionsbasis entwickelt, patentiert und im Ölfeld angewandt, um die Reservoirleitfähigkeit und so die Produktionseffizienz für Öl- und Gas zu erhöhen: HOSTAFRAC® SF. Clariants Kunden profitierten von dieser Innovation Monate bzw. Jahre, bevor sie mit in der Branche üblichen Verfahrensweisen hätte hergestellt werden können.

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    • Clariant arbeitet kontinuierlich daran, Chemikalien für seine Kunden noch effizienter zu machen. Ein Beispiel ist das innovative SCALETREAT FeS. Diese bahnbrechende Technologie ermöglicht eine Kontrolle von FeS-Ablagerungen (Eisensulfid) in komplexen (und weniger komplexen) Aufbereitungssystemen für Förderwasser. Zu den herkömmlichen Methoden gehört die Verwendung von Chelatbildnern, die das Eisen im Förderwasser «auffangen» und einschliessen. So wird die Bildung von FeS verhindert. Die Forscher von Clariant analysierten die im Einsatz befindlichen Chemikalien und untersuchten, wie dies für Clariants Kunden effizienter umgesetzt werden könnte.” Das Ergebnis war das neue SCALETREAT FeS-Produkt, das für eine neue Booster-Komponente bei bereits vorhandenen Technologien sorgt. Kunden können somit ihre Ausgaben für die Kontrolle von FeS-Ablagerung um über 30 % reduzieren.

      Diese neue Chemikalie hat sich in der Praxis bei einem grossen US-amerikanischen Betreiber bewährt. Die Bildung von FeS in Bearbeitungskesseln und Filtersystemen für Förderwasser sowie Ablagerungen in Einspritzbohrlöchern konnten verhindert werden. Niedrigere Ausfallraten der Einspritzbohrlöcher führten zu einer Steigerung des allgemeinen Wassereinspritzvolumens und einer verbesserten Wasser-Sweep-Effizienz im Reservoir. Diese optimierte Sweep-Effizienz wiederum sorgte für eine höhere Ölgewinnungsrate. Dieser neue Ansatz basiert auf einer häufig verwendeten Chemikalie und sorgt für mehr Effizienz! 


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    Clariant Oil Services ist ein weltweit führendes Unternehmen bei der Entwicklung, Herstellung, Anwendung und Lieferung von Technologien und Dienstleistungen im Bereich Spezialchemie für die Öl- und Gasindustrie. Da Clariant eine wichtige Rolle in der Industrie spielt, investieren wir weiterhin in innovative Technologien, mit denen unsere Kunden Öl und Gas besser, schneller und effizienter fördern können!

    Clariant Oil Services
    zugesicherte Innovation. Erhöhter Mehrwert.

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