ED-Pigmente

Fortschritt durch nachhaltige Farben

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NACHHALTIGE FARBEN

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Auf der Strasse

ZUR UMWELTFREUNDLICHKEIT

Wir neigen dazu, Dinge, die wir jeden Tag sehen, als selbstverständlich anzusehen. Dies gilt zum Beispiel auch für Fahrbahnmarkierungen. Wir haben uns so daran gewöhnt, dass sie uns die richtige Richtung zeigen – und zu unserer Sicherheit beitragen –, dass wir sie erst vermissen, wenn sie nicht da sind. Wie können wir also Farben in grossen Mengen nachhaltig herstellen und verhindern, dass Millionen an Tonnen von Farben und Pigmenten für neue Fahrbahnmarkierungen benötigt werden?

Fahrbahnmarkierungen auf der ganzen Welt

Ein interaktiver Überblick

Citymap
Portland

Portland
AMERIKAS Fahrradhauptstadt

«Portland hat einen Radverkehrsplan über 600 Millionen Dollar für 2030. Ziel dieses Plans ist, dass in 20 Jahren Fahrräder 25 Prozent des Verkehrs ausmachen.»

The Oregonian, Online-Ausgabe

Portland

Wenn Sie die Fahrradhauptstadt Amerikas kennenlernen möchten, müssen Sie in den Westen Amerikas nach Portland in den Bundesstaat Oregon fahren. In dieser regnerischen Metropole leben mehr Fahrradfahrer als in jeder anderen Stadt in den Staaten. Hier gab es das erste Bike-Sharing-Programm der USA und es war die erste amerikanische Stadt, in der grüne Fahrradboxen an Knotenpunkten installiert wurden. Und die Menschen aus Portland trotzen dem notorisch regnerischen Wetter auf ihren zwei Rädern ohne mit der Wimper zu zucken.

Melbourne

Melbourne
Eine Fahrradstadt wird errichtet

Im März 2014 machten Fahrräder einen Anteil von 15 Prozent aller Fahrzeugbewegungen im morgendlichen Berufsverkehr der Stadt aus. Auf den Hauptverkehrsstrassen war der Anteil sogar noch höher.

Melbourne

Melbourne möchte zu einer Fahrradstadt mit einer sicheren und einfachen Fahrradinfrastruktur werden. Zusätzlich zu den 135 Kilometern an Fahrradwegen abseits und innerhalb der Strassenführung investiert die Stadt in neue und modernisierte Fahrradwege.

Gesamt: 130 Kilometer (2012/13)
Fahrradwege abseits der Strassenführung: 70 Kilometer
Fahrradwege innerhalb der Strassenführung: 60 Kilometer
Physisch getrennte Spuren: 5 Kilometer
Öffentlich zugängliche Fahrradständer: 3.175

Kopenhagen

Kopenhagen
Der Schlange nach

Copenhagen Graph

36 % aller Kopenhagener fahren Fahrrad.

Portland

Man könnte meinen, dass kaltes Wetter von Outdoor-Aktivitäten – besonders vom Fahrradfahren – abschreckt. In Kopenhagen ist das nicht der Fall. Trotz der niedrigen Temperaturen ist Kopenhagen eine Fahrradhochburg, in der fast 50 % der Einwohner auf einer Unmenge an hellblau markierten Spuren mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Die Anzahl an Einwohnern, die mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren, ist so gross, dass einer der wertvollsten Schätze der Stadt die Cykelslangen (Fahrradschlange) ist. Der 17 Meter breite und 190 Meter lange orange Fahrradweg schlängelt sich über Kopenhagens Einkaufszentrum am Wasser entlang und soll den Verkehr von Fahrradfahrern, die auf ihrem Weg zur Arbeit sind, entlasten.

Chicago

Chicago
Der Verkehr der Zukunft

Chicago Graph

In Chicago gibt es insgesamt 1.038 Kilometer Fahrradspuren und 161 Kilometer geschützte Spuren.

Portland

Obwohl Chicago häufig als Zweite Stadt des Landes bezeichnet wird, ist Chicagos Engagement, was Fahrradfahren betrifft, nicht zweiter Klasse. Im letzten halben Jahrhundert hat die Stadt mit dem Spitznamen Windy City deutlich an städtischer Fahrraddynamik gewonnen. Spezielle Spuren für Fahrradfahrer im Berufsverkehr haben die Sichtbarkeit auf viel befahrenen Strassen in der Stadt verbessert, und Chicago hat allein in den letzten zwei Jahrzehnten über 273 Kilometer an neuen Fahrradspuren eingeführt. Und Chicago ist noch lange nicht fertig – bis 2020 sind fast 1.046 Kilometer zusätzliche Wege geplant. Nicht schlecht für die Zweite Stadt von Amerika.

San Francisco

San Francisco
Gemeinsam gross

San Francisco Graph

Wenn Fahrradspuren farbig markiert sind, sinkt die Anzahl an Autos, die die Fahrradspuren gefährlich blockieren, um 40 %.

San Francisco

Einige Orte sind einfach der Zeit voraus, und San Francisco ist ein ewiger Trendsetter. Als Geburtsstätte der Musik und der sozialen und umweltbewussten Revolutionen in den 60er-, 80er- und 90er-Jahren ist es keine grosse Überraschung, dass die ersten Critical Mass Events auf den steilen Strassen von San Francisco stattfanden. An der ersten Tour durch die Stadt nahmen nur ungefähr 20 Fahrradfahrer teil und sie lief noch unter einem anderen Namen – das ist weit entfernt von den Zehntausenden, die heute an den monatlichen Zusammenkünften auf der ganzen Welt teilnehmen, um das Bewusstsein für die Rechte der Fahrradfahrer zu stärken.

Singapur

Singapur
Das Geheimnis von Singapur

Bis 2030 sollen im Rahmen des nationalen Radverkehrsplans von Singapur über 700 Kilometer an Fahrradspuren entstehen – ein Anstieg von über 200 %.

Singapore

Die über fünf Millionen Einwohner von Singapur sind ständig in Bewegung. In Autos, Bussen und Zügen. Die Anzahl an Automobilen ist drastisch gestiegen und damit auch das Verkehrsaufkommen. Trotzdem hat Singapur nicht mit den Problemen zu kämpfen, die in vielen grossen Städten auftreten: Verkehrsstaus. Das Geheimnis ist einfach: frühzeitige Planung, rechtzeitige Umsetzung und hohe Investitionen in allen Transportbereichen. Singapur verfügt über ein grosses, gut ausgebautes öffentliches Transportsystem – mit hellgelben Bus- und Fahrradspuren.

São Paulo

São Paulo
Besondere Fahrradwege

Sao Paulo Graph

Von den 323 Kilometern an Fahrradwegen in São Paulo sind 80 % farbig markiert – insgesamt 259 Kilometer.

Sao Paulo

São Paulo ist die grösste Stadt auf der Südhalbkugel. Ein Viertel des Verkehrsaufkommens ganz Brasiliens wird hier gemessen. Staus und Verzögerungen sind Alltag für die Einwohner São Paulos. Aber São Paulo wagt ein neues Projekt: Fahrradwege an Sonn- und Feiertagen. Das Projekt begann 2009 auf einigen wenigen gesperrten Strassen. Nun gibt es diese gut sichtbaren Wege in der ganzen Stadt. Zusätzlich gibt es nun auch Routen nur für Fahrradfahrer, z. B. den 48 Kilometer langen Weg entlang des Flusses Rio Pinheiros.

Hongkong

Hongkong
Überraschung!

Hong Kong Graph

51 % der Einwohner von Hongkong nennen Umweltbewusstsein als Grund dafür, dass sie Fahrrad fahren.

Hong Kong

Wenn man an Hongkongs überfüllte Innenstadt denkt, kann man sich kaum vorstellen, dass Fahrradfahren hier möglich ist. Wenn man jedoch einmal auf den geräumigen Fahrradspuren gefahren ist, weiss man es. Dank dieser roten und grünen Fahrradwege erleben Fahrradfahrer in der Millionenstadt kilometerlange Freiheit.

Kapstadt

Kapstadt
Vom Berg zum Meer

In Kapstadt gewinnt das Fahrradfahren zunehmend an Bedeutung. Es gibt momentan 400 Kilometer an Fahrradspuren und 2.000 Kilometer sollen es mal werden.

Manila

Es gibt nur wenige Orte auf der Erde, die atemberaubender und überwältigender sind als Kapstadt in Südafrika. Seit markierte Fahrradwege Einwohner und Fahrrad fahrende Besucher von den fantastischen Sehenswürdigkeiten mit Blick auf den Indischen und Atlantischen Ozean am Cape Point zu der grenzenlosen Aussicht am Tafelberg führen, ist dies noch deutlicher geworden.

Mexiko-Stadt

Mexiko-Stadt
SELBSTGEMACHTE Fahrbahnmarkierung

«Wir haben acht Stunden gearbeitet. Wir haben 5 Kilometer markiert. Wir haben weniger als 896 Euro ausgegeben. Wie viel würde es kosten, die Fahrradinfrastruktur aufzubauen, die die Stadt braucht?»

Jimena Veloz, eine der an diesem Projekt beteiligten Aktivisten.

Mexiko City

Seit Jahren kämpfen die Einwohner von Mexiko-Stadt für markierte Fahrradwege, aber die Regierung hat jeden Versuch abgeschmettert. Deshalb haben im Jahr 2011 friedliche Fahrradaktivisten die Sache selbst in die Hand genommen und die Fahrradwege eigenhändig markiert – den Anfang machten sie am Parlamentsgebäude.

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Copyright: Erika Huffmann

»Es sind die Menschen, die die Stadt prägen. Sollten wir nicht ihr Verhalten, ihre Muster, ihre Bewegungen, ihre Wünsche, ihre Bedürfnisse studieren und so herausfinden, wie wir unsere Städte gestalten sollten?«

Mikael Colville-Anderson,
CEO von Copenhagenize Design Co.
Bildnachweis: Erika Huffman

Copyright: Austin Kocher

»Fahrradfahren heisst nicht einfach, kein Auto zu fahren, und es ist nicht alles nur schwarz oder weiss. Autofahrer und Fahrradfahrer müssen ähnliche Probleme bewältigen, die durch den begrenzt verfügbaren Raum im Strassenverkehr entstehen. Dabei kommen sie sich gelegentlich in die Quere.«

Austin Kocher,
Graduate Instructor of Geography, 
Ohio State University, USA

Wer malt die Strassen an?

Die Evolution der Fahrbahnmarkierung

Unsere Strassen werden immer bunter. Verschiedene Markierungen wurden über die Jahre entwickelt, um die Strassen sicherer zu machen und die unterschiedlichen Verkehrsteilnehmer voreinander zu schützen. Hier erhalten Sie eine kurze Übersicht über die Geschichte der Fahrbahnmarkierung.

Autos und Chaos

Die Nachfrage nach Autos ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts weltweit stetig gestiegen, wodurch unser Strassennetz immer stärker beansprucht wird. Jeder Fahrer achtete nur auf sich selbst und es wurde immer chaotischer auf den Strassen.

Verschüttete Milch

Wayne County, Michigan. Als er einen Milchlaster sah, der eine Spur Milch auf der Strasse hinterliess, kam Edward N. Hines die Idee, Linien auf die Strasse zu malen, um die Verkehrsteilnehmer voneinander zu trennen. Im Jahr 2011 wurde Edward Hines posthum für seinen Verdienst in Amsterdam ausgezeichnet.

Achtung, Fahrrad

Der erste Fahrradweg entlang der Strasse wird als Experiment vom Ministerium für Transportwesen in Grossbritannien ausgebaut.

Schweizer Strassenmaschinen

Der Schweizer Robert Ehrismann und sein gleichnamiges Unternehmen setzen erstmals Maschinen für Fahrbahnmarkierungen ein. Die erste Strasse, die das Unternehmen mit Markierungen kennzeichnete, war eine «kleine» Strecke von Basel nach Chiasso – über 30 km mit nur einer Linie!

Europa bekommt eine Busspur

Im Jahr 1963 war die Freie und Hansestadt Hamburg die erste europäische Stadt, die gesonderte Busspuren einführte, um den Verkehr zu entlasten. Andere deutsche Städte folgten diesem Beispiel kurze Zeit später.

Kopenhagen macht blau

Um die Sicherheit zu erhöhen und die motorisierten Verkehrsteilnehmer auf die Fahrradfahrer aufmerksam zu machen, führte Kopenhagen auf Kreuzungen blaue Fahrradspuren ein.

New York sieht rot

New York City war die erste Stadt in den USA, die ihre Busspuren rot kennzeichnete.

Kunst

Noord-Brabant in den Niederlanden ehrt ihren berühmtesten Sohn und baut den Van-Gogh-Radweg mit im Dunkeln leuchtenden Markierungen, die vom Gemälde «Sternennacht» von Van Gogh inspiriert wurden.

Herausforderungen für moderne Fahrbahnmarkierungen

DIE VORTEILE VON ED-PIGMENTEN

Dr. Alexander Klein, Direktor der Abteilung Technical Marketing für DEGAROUTE® von Evonik, erklärt die Bedeutung von Fahrbahnmarkierungen und erläutert die Herausforderungen der Kennzeichnung von Strassen.
Welche Anforderungen müssen Fahrbahnmarkierungen erfüllen?
Fahrbahnmarkierungen sollen uns informieren, uns den Weg weisen und uns schützen und uns so sicher durch den Verkehr führen. Sie sollten wichtige Verkehrsinformationen liefern und nicht ablenken. Fussgängerüberwege, Haltelinien und andere Markierungen sollen uns die Orientierung erleichtern. Um uns sicher und effektiv durch den Verkehr zu leiten, müssen sie auch nachts und bei schlechten Sichtverhältnissen, z. B. bei Regen, gut sichtbar sein. Ausserdem müssen sie einem leicht verständlichen Farbcode folgen und ausreichend Haftung bieten. Das ist noch nicht alles. Sie müssen noch einer Reihe weiterer Herausforderungen standhalten: Auf viel befahrenen Strassen und Autobahnen müssen Fahrbahnmarkierungen widerstandsfähiger sein als beispielsweise auf ländlichen Strassen mit wenig Verkehr.

Welche unterschiedlichen Markierungen gibt es?
Zu den einfachsten Arten der Markierung gehören 1K-Farben aus der Spraydose. Das Bevölkerungswachstum und der hohe Urbanisierungsgrad von bestimmten Gebieten verlangen jedoch nach neuen Lösungen. Daher gibt es langlebigere Materialien für Dünnschichtanwendungen und Dickschichtanwendungen, die länger halten und widerstandsfähiger sind. Für nachhaltigere Lösungen sollten normalerweise Kaltplastikmarkierungen verwendet werden. Diese werden bei Raumtemperatur aufgetragen und sind ideal für die hohen Anforderungen viel befahrener Strassen. Zudem handelt es sich bei Kaltplastik um ein dauerplastisches Material mit einem inhärent hohen Schmelzpunkt, weshalb es ein optimales Markierungsmaterial für heisse und kalte Klimabedingungen ist. Ein weiterer Vorteil ist die gute UV-Beständigkeit.

In welchem Gebiet für Fahrbahnmarkierungen produzieren Sie?
Wir stellen Bindemittel her. Vereinfacht ausgedrückt verkaufen wir das Material, das dafür sorgt, dass die Pigmente auf der Strasse haften bleiben. Auch wenn wir am Anfang der Wertschöpfungskette stehen, arbeiten wir kontinuierlich mit Unternehmen aus allen Ebenen der Wertschöpfungskette zusammen. Wir stehen ihnen beispielsweise beratend und unterstützend bei der Vorbereitung von Demonstrationsprojekten zur Seite, damit ihre Kunden die erforderlichen Genehmigungen erhalten. Das Wichtigste aber ist der Austausch untereinander. Neben Erfahrungen und Informationen tauschen wir auch Best-Case-Szenarien über Landesgrenzen hinweg aus, um Genehmigungszeiten zu verkürzen und innovative Lösungen einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Wir haben über 50 Jahre Erfahrung in allen Gebieten der Fahrbahnmarkierung, wodurch wir in der idealen Lage sind, neue dauerhafte Lösungen zu entwickeln, neue Märkte zu erschliessen und zur Sicherheit auf den Strassen beizutragen.

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Dr. Alexander Klein,
Director of Technical Marketing
für DEGAROUTE® bei Evonik

Welche Herausforderungen müssen Sie meistern?
Der Trick ist, ein Markierungssystem zu entwickeln, dass auch nachts und bei schlechten Sichtverhältnissen durch Regen zuverlässig ist. Fahrbahnmarkierungen werden normalerweise mit Glasperlen beschichtet. Wenn das Licht von Scheinwerfern auf die Perlen trifft, wird es zur Lichtquelle reflektiert. Dies sorgt für die Sichtbarkeit der Markierungen. Wenn es jedoch regnet, bildet sich ein dünner Wasserfilm auf den Perlen, sodass das Licht nicht reflektiert werden kann. In solchen Fällen muss eine Dränage gelegt werden, damit das Wasser abfliessen kann und die Markierungen effektiv sind. Also haben wir Kaltplastiktechnologien entwickelt, die für eine äusserst verschleissfeste 3D-Oberflächenstruktur auf den Fahrbahnmarkierungen sorgen, damit das Wasser abfliesst und die Markierungen nachts und bei Regen sichtbar sind. An manchen Stellen werden die Perlen durch Erosion abgetragen oder sind beschädigt und müssen ersetzt werden. Besonders ressourceneffizient und umweltschonend gelingt dies, indem die noch vorhandene 3D-Struktur mit einer dünnen Schicht Sprühplastik und neuen Glasperlen erneut beschichtet wird. Die weitere Optimierung dieser effizienten Technologie ist eine der grössten Herausforderungen der Zukunft.

»Das Bevölkerungswachstum und der hohe Urbanisierungsgrad von bestimmten Gebieten verlangen nach neuen Lösungen.«

Welche Rolle spielen Farben bei Fahrbahnmarkierungen?
Bis vor kurzem waren Weiss und Gelb die vorherrschenden Farben bei Fahrbahnmarkierungen. Sie wurden für die verschiedensten Szenarien und in einem breiten Farbspektrum angewendet. Weiss beispielsweise umfasste alles von Schneeweiss zu Hellgelb. Dies hat sich verändert, da individuelle Spezialfarben auf dem Vormarsch sind. Markierungen sollen das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beeinflussen – und hierbei sind Farben sehr effektiv. Einzelne Spuren trennen schnelle Verkehrsteilnehmer von langsamen. Farben können Bereiche, in denen es gehäuft zu Unfällen kommt, sicherer machen und auch eine ästhetische Funktion übernehmen, um Städte ansprechender zu gestalten. Oberflächenmarkierungen werden ausserdem immer beliebter, da auch der Verkehr einem demografischen Wandel unterworfen ist, was wiederum zu neuen Anforderungen für Fahrbahnmarkierungen führt. Unsere Herausforderung ist die Widerstandsfähigkeit: Unser Kaltplastik ist äusserst widerstandsfähig – und unsere Pigmente müssen genauso stabil sein. Fahrradwege oder Busspuren müssen beispielsweise mindestens ein Jahrzehnt halten, und nur hochwertige Pigmente können den Anforderungen über eine so lange Zeit gerecht werden.

»Markierungen sollen das Verhalten der Verkehrsteilnehmer beeinflussen – und hierbei sind Farben sehr effektiv.«

Was sind die grössten Vorteile von ED-Pigmenten?
Obwohl wir Bindemittel herstellen, empfehlen wir Pigmente, von deren Potenzial wir überzeugt sind. Sie müssen den höchsten Anforderungen gerecht werden sowie stärksten Stürmen und intensiver UV-Bestrahlung standhalten. Zusätzlich zu diesen funktionellen Anforderungen ist der reduzierte Materialverbrauch ein weiterer Vorteil. ED-Pigmente sind nicht nur leicht dispergierbar, ihr Rohstoffverbrauch ist geringer und sie erhöhen die Flexibilität bei der Herstellung im Vergleich zu Standardpigmenten. Ausserdem sind ED-Pigmente hell und gut sichtbar, was zu erhöhter Sichtbarkeit und Sicherheit führt.

Wie sieht die Zukunft für Fahrbahnmarkierungen aus?
Sicherheit im Dunkeln ist ein wichtiges Thema – besonders vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung. Ideal wäre es, wenn selbstleuchtende Markierungen, die heutzutage schon für Rettungswege verwendet werden, auch auf Strassen eingesetzt würden. Nach dem aktuellen Stand der Technik können selbstleuchtende Markierungen nur ein oder zwei Stunden leuchten. Momentan gibt es keine kosteneffektiven und nachhaltigen Herstellungsmöglichkeiten für selbstleuchtende Markierungen auf Strassen. Aber wir arbeiten daran. Und das ist nur eine von vielen spannenden Ideen, an denen wir zur Zeit forschen.

»Sicherheit im Dunkeln ist ein wichtiges Thema – besonders vor dem Hintergrund einer alternden Bevölkerung.«

 

Dem Wetter standhalten

Den Elementen trotzen

Farben verbleichen, besonders wenn sie den Elementen ausgesetzt sind und Millionen Räder über sie hinweg rollen. Diese Bedingungen werden auf Teststrecken in Laboren simuliert. Welchen Einwirkungen sind Fahrbahnmarkierungen auf der Strasse ausgesetzt?

Regen

Regen hat negative Auswirkungen auf Fahrbahnmarkierungen bezüglich ihrer Belastbarkeit, Sichtbarkeit und Haltbarkeit. Regen verstärkt die Zerstörungskraft der UV-Strahlung von der Sonne.

Mechanischer Stress

Wenn Sie acht Jahre mechanischen Stress für Fahrbahnmarkierungen auf viel befahrenen Strassen mit durchschnittlich 40.000 Fahrzeugen pro Tag simulieren möchten, müssen Sie simulieren, dass sie 8.000.000 Mal überrollt werden. Nach solch einem Test mit einem Drehtestsystem werden herkömmliche Fahrbahnmarkierungen immer flacher.

UV-Strahlung

Ein Gerät zur Schnellbewitterung kann UV-Strahlung simulieren, viel stärker als Tests im Aussenbereich, bei denen Farben der Sonne in einem Winkel von 45° ausgesetzt sind. 2.000 Stunden im Schnellbewitterungstest entsprechen ungefähr einem Jahr im Aussenbereich.

Schnee-/Winterdienst

Während der Wintermonate sind einige Fahrbahnmarkierungen extrem kalten Temperaturen von bis zu -30 °C ausgesetzt. Zudem müssen sie noch dem mechanischen Stress von Winterdienstfahrzeugen standhalten.

Eis

Fahrbahnmarkierungen werden auf Asphalt aufgetragen. Wenn dieser auf Grund von Wasser in Rissen aufplatzt, ist davon auch die Fahrbahnmarkierung betroffen. Minderwertige Materialien für Fahrbahnmarkierungen mit schlechter Haftung auf Asphalt oder unzureichender Flexibilität können reissen und sich ablösen.

Hitze

Die Bedingungen bei Hitze werden auf Teststrecken in heissen Gegenden wie Australien oder im Mittleren Osten simuliert. Dort herrschen Aussentemperaturen von über 40 °C. Fahrbahnmarkierungen müssen diesen extremen Bedingungen standhalten.

Immer einen Schritt voraus

VORTEILE DURCH INNOVATION

Die Maschinen laufen 365 Tage im Jahr und setzen rund um die Uhr Hunderte kleine, bunte Proben ultravioletten Strahlen und Regen aus, um die veränderlichste Variabel überhaupt zu simulieren: das Wetter. Die Qualität eines Pigments steigt und fällt mit seiner Fähigkeit, verschiedenen Wetterbedingungen standzuhalten. Wenn ein Pigment beispielsweise zu schnell ausbleicht, besteht es den Test nicht und wird nicht auf den Markt gebracht.

Diese Geräte zur Schnellbewitterung stehen im Clariant Innovation Center in Frankfurt, Deutschland. Aber hier wird nicht nur die Fähigkeit eines Pigments getestet, dem Wetter standzuhalten. Seit 15 Jahren forschen die Wissenschaftler von Clariant an einer Methode, das Verfahren zur Dispergierung von organischen Pigmenten zu vereinfachen. Dies ist wichtig für eine nachhaltige Farbherstellung, da nichts mehr Aufwand an Zeit, Energie und Wasser zur späteren Reinigung erfordert als die Dispergierung von Pigmenten in einer Perlmühle.

Eine neue Reihe organischer Pigmente – leicht dispergierbarer Pigmente (ED-Pigmente, Easily Dispersible) – wurde von Clariant entwickelt, um diesen Prozess zu vereinfachen.

»Clariant ist das erste Unternehmen, dem die Herstellung eines leicht dispergierbaren organischen Pigments gelungen ist.«


ED-Pigmente sind oberflächenmodifizierte organische Pigmente. Die Additive auf der Pigmentoberfläche werden im Standardherstellungsverfahren während dem Pigment-Finish eingearbeitet. So muss kein zusätzlicher Verfahrensschritt eingeführt werden. Diese Additive, die höchst effizient und allgemein gut kompatibel sind, vereinfachen die Benetzung und Trennung von Pigmentpartikeln während der Dispergierung. Darüber hinaus befindet sich auf jeder ED-Pigmentoberfläche die optimale Menge an Additiv. Deshalb können ED-Pigmente mit einem leistungsstarken Dissolver dispergiert werden, wodurch der Schritt in der herkömmlichen Perlmühle entfällt. 

Durch die Vereinfachung des Dispergierschritts tragen ED-Pigmente zur Ökobilanz der Farbherstellung bei. Die verkürzte Fertigungszeit ermöglicht eine höhere Produktionskapazität und erlaubt gleichzeitig Einsparungen beim Stromverbrauch und der Erzeugung von Abwasser.

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Dr. Anaïs Bialy, Geschäftseinheit Pigments
Technical Marketing, Beschichtungs-ED-Pigmente

Der Herstellungsprozess

ED-PIGMENTE ÜBERSPRINGEN EINEN SCHRITT

    • 1

    • 2

    • 3

    • 4

    HERKÖMMLICHE PIGMENTE

    MIT ED-ADDITIVEN

    Pigmente werden in einem Rührreaktor synthetisiert.

    Normalerweise bilden herkömmliche Pigmente Agglomerate. Um eine optimale Farbstärke zu erreichen, müssen mechanische Kräfte angewendet werden, um die Grösse der Agglomerate zu reduzieren.

    Um ein Pigmentkonzentrat herzustellen, müssen herkömmliche Pigmente zunächst in einem Dissolver vordispergiert und dann in einer Perlmühle gemahlen werden.

    Dieses kostenaufwändige Perlmühlenverfahren erfordert einen hohen Aufwand an Zeit und Energie.

    Während des Pigmentherstellungsverfahrens wird eine optimale Menge an Additiv zur Modifizierung des Pigmentoberfläche eingesetzt.

    Da die ED-Pigmentadditive wie ein Abstandshalter wirken, können die Pigmentaggregate einfach voneinander getrennt werden und bilden keine Agglomerate.

    Dieses Verfahren ist mit ED-Pigmenten viel einfacher: Eine optimale Dispergierung wird nun ausschließlich durch die Verwendung eines Dissolvers erreicht.

    Dank der ED-Pigmente entfällt der Schritt in der Perlmühle. Zu dem ED-Konzentrat kann ein zusätzliches Binde-/Lösemittel beigemischt werden, um die fertige Farbe zu erhalten.

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    Wolfgang Winter,
    Leiter des Clariant Industry Coating Teams

    »ED-Pigmente tragen zur Vereinfachung der Prozesse und zur Verbesserung der Ökoeffizienz und Flexibilität der Herstellungsverfahren bei.«

    ED-Pigmente erfüllen EcoTain®-Kriterien

    UNSER NACHHALTIGKEITSKONZEPT

    EcoTain® ist unser Label für nachhaltige Produkte und Lösungen, mit denen wir branchenweite Bestwerte erzielen. Das Label unterstreicht unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, von der unsere Kunden und die gesamte Gesellschaft profitieren.

    ED-Pigmente erfüllen EcoTain®-Kriterien

    UNSER NACHHALTIGKEITSKONZEPT

    EcoTain® ist unser Label für nachhaltige Produkte und Lösungen, mit denen wir branchenweite Bestwerte erzielen. Das Label unterstreicht unseren Beitrag für eine nachhaltige Zukunftsgestaltung, von der unsere Kunden und die gesamte Gesellschaft profitieren.
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    Bahn frei für Einsparungen

    DIE VORTEILE VON ED-PIGMENTEN

    CLA_ED_pigments_ICON_ProductionTime

    VERKÜRZTE HERSTELLUNGSZEIT

    Vorteile von ED-Pigmenten: eine durschnittliche Dispergierzeit von 30 Min.; die richtige Viskosität für einen idealen Eintrag der Scherenergie; die gewünschte Farbstärke wird in einer kürzeren Zeit generiert.

    -85 %

    Kapazität

    CLA_ED_pigments_ICON_CostSaving

    POTENZIAL FÜR KOSTENEINSPARUNGEN

    Hoher Pigmentbedarf, kleine Ansatzgrösse in der Produktion. Hoher Anteil der Fertigungskosten an den gesamten Herstellkosten. Flexibilität bei der Nutzung der Produktionskapazität und Zeiteinsparungen bei der Farbherstellung sind effektive Vorteile.

    -30 %

    Kosten

    CLA_ED_pigments_ICON_EnergyConsumption

    WENIGER ENERGIEVERBRAUCH

    Weniger Energieverbrauch. Kein Perlmühlenverfahren erforderlich (dieser Schritt verbraucht die meiste Energie bei der Farbherstellung). Kann in der gesamten Wertschöpfungskette angewendet werden, reduzierter Reinigungsaufwand (weniger Abwasser).

    -90 %

    Strom

    -85%

    Time

    -30 %

    Cash

    -90 %

    Strom

    Bahn frei für Einsparungen

    DIE VORTEILE VON ED-PIGMENTEN

    REDUCED PRODUCTION TIME

    With ED Pigments, full color strength can be achieved in a high speed dissolver with an average dispersion time of about 30 minutes. Thus, the overall processing time is significantly reduced and production capacity increased.

    -85%

    Time

    CLA_ED_pigments_ICON_ProductionTime
    CLA_ED_pigments_ICON_CostSaving

    COST SAVING POTENTIAL

    ED Pigments reduce conversion costs in production by skipping one processing step. Maximum advantages are seen with high pigment demand and small batch sizes.

    -30%

    Cash

    CLA_ED_pigments_ICON_EnergyConsumption

    LESS ENERGY CONSUMPTION

    With ED Pigments, no bead milling process is necessary, which is the most energy-consuming step in paint production. This way, the carbon footprint is reduced for the whole value chain. Moreover, waste and cleaning efforts are reduced.

    -90%

    Electricity

    ED-Pigmente

    AUF UNBEKANNTEN WEGEN

    CLA_ED_pigments_marine_coatings

    Beschichtungen für die Schifffahrt
    Unmengen an Lacken und Pigmenten werden für die Beschichtung des Rumpfes eines Containerschiffes benötigt. Die Herstellung einer solchen Menge an Farbe wird mit ED-Pigmenten

    massgeblich nachhaltiger.
    CLA_ED_pigments_marine_coatings

    Beschichtungen für die Schifffahrt
    Unmengen an Lacken und Pigmenten werden für die Beschichtung des Rumpfes eines Containerschiffes benötigt. Die Herstellung einer solchen Menge an Farbe wird mit ED-Pigmenten

    massgeblich nachhaltiger.
    CLA_ED_pigments_marine_coatings

    Beschichtungen für die Schifffahrt
    Unmengen an Lacken und Pigmenten werden für die Beschichtung des Rumpfes eines Containerschiffes benötigt. Die Herstellung einer solchen Menge an Farbe wird mit ED-Pigmenten

    massgeblich nachhaltiger.

    Unternehmens-/Markenspezifische Farben
    Jede Marke muss eine individuelle Farbe als Wiedererkennungsmerkmal haben. ED-Pigmente verfügen über ein breites Farbspektrum und können Unternehmen einen einzigartigen und unverwechselbaren Anstrich verpassen.

    CLA_ED_pigments_corporate_color
    CLA_ED_pigments_corporate_color

    Unternehmens-/Markenspezifische Farben
    Jede Marke muss eine individuelle Farbe als Wiedererkennungsmerkmal haben. ED-Pigmente verfügen über ein breites Farbspektrum und können Unternehmen einen einzigartigen und unverwechselbaren Anstrich verpassen.

    CLA_ED_pigments_corporate_color

    Unternehmens- und Markenspezifische Farben
    Jede Marke muss eine individuelle Farbe als Wiedererkennungsmerkmal haben. ED-Pigmente verfügen über ein breites Farbspektrum und können Unternehmen einen einzigartigen und unverwechselbaren Anstrich verpassen.

    CLA_ED_pigments_industrial_coatings

    Industrielacke
    Besondere Farbtöne basierend auf ED-Pigmenten bieten schützende und ästhetische Eigenschaften für Industriemaschinen und -fahrzeuge.

    CLA_ED_pigments_industrial_coatings

    Industrielacke
    Besondere Farbtöne basierend auf ED-Pigmenten bieten schützende und ästhetische Eigenschaften für Industriemaschinen und -fahrzeuge.

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    Industrielacke
    Besondere Farbtöne basierend auf ED-Pigmenten bieten schützende und ästhetische Eigenschaften für Industriemaschinen und -fahrzeuge.

    Dekorative Farben
    Die Gestaltung des eigenen Zuhauses erfordert perfekte Farben. Farben auf Basis von ED-Pigmenten können innen und aussen angewendet werden.

    CLA_ED_pigments_devorative_coatings
    CLA_ED_pigments_devorative_coatings

    Dekorative Beschichtungen
    Die Gestaltung des eigenen Zuhauses erfordert perfekte Farben. Farben auf Basis von ED-Pigmenten können innen und aussen angewendet werden.

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    Dekorative Beschichtungen
    Die Gestaltung des eigenen Zuhauses erfordert perfekte Farben. Farben auf Basis von ED-Pigmenten können innen und aussen angewendet werden.

    • Leicht dispergierbare Pigmente für

      LÖSEMITTELHALTIGE INDUSTRIELACK-SYSTEME

      • Was genau ist EDS?
        EDS-Pigmente sind oberflächenmodifizierte organische Pigmente, die speziell für lösemittelhaltige Industriebeschichtungen entwickelt wurden. Der ED-Effekt wird mit einer Kombination aus einem massgeschneiderten Additiv und unserem technischen Know-how in der Pigmentherstellung erzielt.
      • Dispergierbarkeit
        EDS-Pigmente können leicht in Farbsysteme mittels Dissolver eingearbeitet werden und eliminieren einen zusätzlichen Produktionsschritt. EDS-Pigmente erfordern eine bedeutend kürzere Mahldauer im Vergleich zu herkömmlichen Pigmenten, für die eine Perlmühle verwendet werden muss.
      • Verträglichkeit
        Die Pigmente wurden erfolgreich im Vergleich mit ähnlichen Pigmenten in verschiedenen Lacksystemen getestet, einschliesslich Alkyd- (Lufttrocknung und Einbrennlacke), Polyurethan-, Polyester- (gesättigte und ungesättigte Polyester), Acryl- (UV-Härtung z. B. Acrylharz) und Epoxid-Systemen.
      • Co-Dispersion
        Mehrere EDS Pigmente können zu einer Mahlgut-Formulierung zugegeben werden, oder mit anorganischen Pigmenten für spezielle Farbtöne gemeinsam dispergiert werden. Das vereinfachte Verfahren senkt die Herstellungskosten, verbessert die Produktivität und bietet kostengünstigere Optionen für hochechte Beschichtungen.
      • Massgeschneidertes Additiv
        EDS-Additive sind allgemein gut kompatibel und haben keine nachteiligen Auswirkungen auf Farbeigenschaften wie Topfzeit und Filmhärte bei 2-Komponenten-PU-Systemen, Trockenzeit bei Luftrocknungs-Systemen und allgemeine Wetterbeständigkeit.
      • Nachhaltigkeit
        Durch die Vereinfachung des Dispergierschritts tragen EDS-Pigmente zu einer verbesserten Ökobilanz in der Farbherstellung bei. Die verkürzte Fertigungszeit ermöglicht eine höhere Produktionskapazität und erlaubt gleichzeitig eine Einsparung beim Stromverbrauch. Weiterhin wird die Erzeugung von Abwasser reduziert.
    • Leicht dispergierbare Pigmente für wasserbasierte

      PIGMENT-DISPERSIONEN IN DEKORFARBEN

      • Dispergierbarkeit
        EDW-Pigmente werden mit einem Dissolver dispergiert, wobei nur die Zugabe einer geringeren Menge an weiteren Additiven notwendig ist; oder die Dispergierung findet in einer kürzeren Perlmühl-Mahlung statt. Dank dieser vereinfachten Prozesse bieten EDW-Pigmente Kosteneinsparungen.
      • Anwendungsbereiche
        Empfohlene Anwendungsbereiche der EDW-Produkte sind wasserbasierte Pigment-Dispersionen für die In-Plant/Point-of-Sale-Tönung von Dekorfarben. EDW-Pigmentdispersionen können ebenfalls zur Tönung der meisten lösemittelhaltigen Alkyd-Farben verwendet werden.
      • Ausgezeichnete Verträglichkeit
        Die Additive, die zur Oberflächenmodifizierung von EDW-Pigmenten eingesetzt werden, sind mit den meisten Dekorfarben gut kompatibel.
      • Nachhaltigkeit
        EDW-Pigmente können beispielsweise zur Herstellung von Farbmitteln wie Colanyl 500 eingesetzt werden. Sie sind sehr gut für die Herstellung von Farben mit einem Ökolabel geeignet, die einem geringen Anteil flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) gemäss EU-Richtlinie 2004/42/EG (20129) enthalten sowie für Emulsionsfarben, die mit dem deutschen Label »Blauer Engel« gekennzeichnet sind (Richtlinie RAL ZU 102).
        Durch die Vereinfachung des Dispergierschritts tragen EDW-Pigmente des Weiteren zu einer Verbesserung der Ökobilanz bei der Farbherstellung bei. Die verkürzte Fertigungszeit ermöglicht eine höhere Produktionskapazität und erlaubt gleichzeitig Einsparungen beim Stromverbrauch und der Erzeugung von Abwasser.

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