Eine Frau geht ihren Weg

ONE Clariant

Wir beginnen mit einem Zitat. Es stammt von Katharine Hepburn und erscheint wie massgeschneidert für unsere Protagonistin. »Frauen von heute«, so die Hollywood Ikone, »warten nicht auf das Wunderbare – sie inszenieren ihre Wunder selbst.« Marcia Regina da Silva Rios lässt sich kaum besser beschreiben, aber lesen Sie selbst.

Zoomen wir uns über Google Earth heran. Der Schauplatz ist Lateinamerika. Welch riesiger Kontinent und was für ein wirtschaftlicher Schmelztiegel. Ihr Revier.

Über 500 Millionen Menschen auf einer Fläche von 20 Millionen Quadratkilometern – vom Río Grande im Norden bis hinunter zur eisbedeckten Nadelspitze des Cerro Torre im Süden. Stellen wir uns vor, wir machen einen Rundflug, um einen Überblick zu bekommen. Die Pazifikküste hoch, die Atlantikküste runter.

Wir starten beim Seefahrer-Fluchtpunkt Valparaíso in Chile. Dann weiter, die Anden entlang. Wie Perlen aneinandergereiht liegen unter uns Bolivien, Peru, Ecuador und Kolumbien. Mittelamerika: der Panamakanal, Costa Rica, Honduras, Guatemala. Das elegante Acapulco und die Industriestadt Monterrey. Und zurück. Entlang des Golfs von Mexiko mit seinen Bohrinseln gen Venezuela. Maracaibo, Caracas. Paramaribo in Suriname, Kourou und sein Ariane-Weltraumbahnhof in Französisch-Guayana und schliesslich Belém am Amazonasdelta in Brasilien. Darunter noch Paraguay, Uruguay und Buenos Aires, die Diva Argentiniens. Aber dazwischen – seit dem WM-Jahr 2014™ – die Sehnsuchtsorte (nicht nur) aller Fussballfreunde: Fortaleza und Recife, Salvador, Rio de Janeiro mit Zuckerhut und Maracanã Stadion, zum Schluss die Megametropole schlechthin: »SP« gleich São Paulo. Eine riesige Stadt, schön und schrecklich zugleich.

Zum ersten Mal in diese 12-Millionen-Stadt zu kommen, fühlt sich ein bisschen wie ein Schlag in die Magengrube an. Was ist Peripherie, was Zentrum? Wie Kletten kleben Millionen Autos täglich auf zehnspurigen Verkehrsadern zusammen, schleichen Stossstange an Stossstange entlang den Flüssen Rio Pinheiros und Rio Tietê. Dazwischen veranstalten Motorradfahrer – die Einheimischen nennen sie Motoboys – mit Tempo 100 regelrechte Kamikaze-Rennen. Am Himmel kreisen mehr Hubschrauber als an jedem anderen Ort der Welt. Arme Marcia Rios, so denkt man noch vor dem ersten Kennenlernen, was ist das wohl für ein Leben?

Aber es gibt nicht nur dieses eine São Paulo. Es gibt stattdessen ganz viele. Elendsquartiere, Favelas, Menschen, die hier gestrandet sind. Aber auch das glänzende, neureiche Morumbi und die exklusiven Villen des alten Geldadels im Bezirk Jardins. Es gibt die spiegelblanken Hochhausfassaden im neuen Geschäftsviertel an der Faria Lima. Das pittoreske ehemalige Centro mit Niemeyers Edificio Copan an der Avenida Iparanga. Eine Gegend, die schon bessere Tage gesehen hat, aber sie trägt es mit einer gewissen Grandezza.

Es gibt den alten Bahnhof, umgebaut zur Sala São Paulo, einem der bedeutendsten Konzertsäle Südamerikas. Die Geschäfts-, Flanier- und Demonstriermeile Avenida Paulista mit dem berühmten Museu de Arte de São Paulo (MASP) gleich gegenüber dem Parque Trianon. Nicht weit entfernt der überdachte Mercado Municipal mit all seinen Köstlichkeiten, die gewaltige Catedral Metropolitana und nicht zuletzt der Parque do Ibirapuera, scheinbar ein letztes, riesiges Refugium der Natur, der Erholung, des Sports. Jeden Morgen gegen 5.30 Uhr steigt Marcia Rios in ihre Laufschuhe und rennt los. »Laufen ist meine Art der Meditation«, sagt die passionierte Läuferin, die schon acht Marathonläufe bestritten hat. »Beim Laufen löse ich meine Probleme.«

Willkommen in der Wirklichkeit der Marcia Rios, 53. Ihre Adresse: Villa Sofia. Wir sehen sie, ihren Mann Fabio (48), Tochter Georgia (16), Sohn Caio (20) und Hund Lucky in ihrem Zuhause im achten Stockwerk einer modernen Wohnanlage. Hermetisch abgeriegelt, von Wachpersonal und Videokameras rund um die Uhr beschützt. Eine doppelte Torschleuse bei Einfahrt in die Tiefgarage, danach direkter Halt des Fahrstuhls mitten im Wohnbereich.

Marcia ist eine waschechte »Paulista«, sie ist in der Megapole geboren und aufgewachsen. Sie legt Wert auf einen gepflegten Auftritt, ihre Kleidung wählt sie sorgfältig aus – seriös und tough. Ihr feminines Statement sind klassische Outfits, Seidenblusen, geschmackvolle Handtaschen und Schuhe, auf Figur geschnittene Hosenanzüge. So tritt sie uns entgegen, die halblangen braunen Haare von einem Reif gebändigt. Manche mögen ja an den Zufall glauben, aber nicht sie, die Fan von Leo Tolstoy und Jorge Amado ist: »Nichts geschieht von alleine und alles hat seine tiefere Bedeutung.« Mit Stolz und Ehrgeiz fügt sie hinzu: »Ich möchte gerade als Frau und mit meiner Karriere Vorbild sein.«

Sie bekleidet in Clariants Unternehmensstruktur eine hochrangige Position. Seit 2010 verantwortet sie in der Geschäftseinheit Business Industrial & Consumer Specialties (ICS) für Lateinamerika das Segment Industrial Applications. Dieses Segment umfasst unter anderem Produkte der Bereiche Construction, Paints & Coatings, Industrial Lubricants sowie Special Applications.

Frauen in derartigen Positionen sind auch heute noch keine Selbstverständlichkeit, beim Blick auf Marcias »Curriculum Vitae« erklärt es sich aber, das gar nichts anderes folgen konnte: Chemie-Ingenieurstudium mit Abschluss 1983, dann ein Postgraduate-Studium in Betriebswirtschaft (1987) und Marketing (1992). Es folgt der Master in Mechanical Engineering (2002) und – als Sahnehäubchen – 2009 der MBA International Executive am Fundação Instituto de Administração (FIA) der Universität São Paulo. Lernen als Grundakkord des Lebens. »Wenn ich nicht an meiner Bildung arbeite, habe ich das Gefühl, nicht alles aus mir herausgeholt zu haben«, räumt Marcia Rios ein, die seit 2002 für Clariant arbeitet.

Mit Blick auf ihre Laufbahn und ihr berufliches Umfeld darf man sie ruhig eine »Pionierin« nennen. Irgendwie war sie bei allem, was sie bisher im Leben tat, immer die erste und einzige Frau. Und wohl deshalb bezeichnet sie sich als »Vertreterin einer Generation, die den Rechten der Frau den Weg ebnete und noch heute vorangeht, um für die nächste Generation junger Frauen ein Umfeld zu schaffen, in dem gleichberechtigte und erfolgreiche Arbeit möglich ist.«

Nicht nur in Brasilien muss man weit gehen, um eine Frau wie sie zu finden. Zudem war die Chemie von jeher nicht gerade als Feld der Emanzipation bekannt. Der Nobel-Preis für Chemie wurde bisher nur viermal an Frauen vergeben: an Marie Curie und ihrer Tochter Irène, an Dorothy Crowfoot Hodgkin und an die Israelin Ada Yonath. Margret Thatcher, beispielsweise, brachte es am Somerset College der Universität Oxford immerhin zum Bachelor, entschied sich dann aber für eine Politikerkarriere und wurde zu Britanniens »Eiserner Lady«.

Das ist eine nette Parallele, denn Marcia Rios könnte in der Clariant-Welt in Lateinamerika durchaus einen ähnlichen Ruf haben. Mit Blick auf ihre Arbeit meint sie: »Ich kann sehr entschlossen sein.« Ihrer Meinung nach kann man zwischenmenschliche Prozesse durchaus mit einem technischen Terminus beschreiben. »Ich habe mich kalibriert«, sagt sie. »Ich versuche so sanft wie möglich zu sein, aber ich bin auch in der Lage zu kämpfen, wenn es darauf ankommt. Wobei ich meine feminine Seite am ehesten im Umgang mit meinen engsten Mitarbeitenden zeige.«

Aus deren Perspektive betrachtet, ist Marcia Rios mehr charismatische Anführerin denn Chefin. Tania Valeria Nascimento (Sales Construction Brazil) meint: »Sie ist konzentriert und fokussiert, findet klare Worte, ist eine gute Zuhörerin und scheut nicht davor zurück, Dinge offen zu diskutieren. Sie vermittelt jedem von uns das Gefühl, dass wir wichtig sind, der Teamgedanke steht immer im Vordergrund, das WIR.«

Und Pedro Dellabarba (Chemiker Application Lab) drückt es so aus: »Ihr geht es darum, dass wir noch besser werden. Dabei gibt sie uns nicht nur Orientierung, sondern auch Hilfestellung und immer auch Feedback. Das motiviert ungemein, denn sie lässt uns auf dem Weg zum Ziel alle Freiheiten. Sie ist ganz bestimmt tough, aber auch belastbar und menschlich, ruhig, zielstrebig und entschlossen. Sie verliert nie die Selbstbeherrschung.«

Es ist Montag. Pünktlich um zehn Uhr trifft Marcia Rios ihre Mitarbeitenden im Konferenzraum der Clariant Zentrale Lateinamerika an der Avenida das Nações Unidas in São Paulos Stadtteil Santo Amaro. Es geht um den Abschluss des dritten Geschäftsquartals und um die Vorbereitungen für die ABRAFATI 2013, die Fachmesse für Farben und Beschichtungen in São Paulo. Vor ihr liegt ein Blatt Papier, darauf notiert sind die Tagesordnungspunkte für das Meeting. Sie geht die Liste zügig durch und nach einer kurzen Antwort, ruhig abwägender Diskussion oder der Verabredung eines Folgemeetings erhält jeder Punkt ein zustimmendes »Tá Bom«. Haken dran – und weiter geht es.

Später, im Rückblick auf diese Sitzung, wird sie die Kompetenz ihrer Mitarbeitenden loben, aber da sind wir auch schon unterwegs in den Nordosten des Landes – auf dem Weg zu Zuckerrohrfeldern und ihrer Ethanol produzierenden Kundschaft im Bundesstaat Pernambuco.

Und weil Marcia Rios sich so sehr für Geschichte begeistert, erläutert sie uns auf dem dreistündigen Flug nach Recife ein bisschen die Vergangenheit. Wir hören Geschichten von bärtigen Seefahrern auf unerforschten Meeren. Es sind die eigentlichen Entdeckungsreisenden, für Wochen dahinsegelnd, unverhofft an ferne, fremde Küsten gespült.

Ein Mann tritt an Land, es ist der Portugiese Pedro Álvares Cabral. Man schreibt das Jahr 1500 und fortan ziert ein neuer Name den noch lückenhaften Globus – Terra Brasilis. Allerlei Blut mischt sich in jener frühen Epoche, aber ebenso viel – wenn nicht viel mehr – wird vergossen. Es ist eine Welt der Eroberungen, der Feldzüge, der Schatzsuche, auch der Ausbeutung. 1882 erreicht Brasilien schliesslich seine Souveränität und Unabhängigkeit. Ein paar Jahre später, 1889, wird Kaiser Dom Pedro II. vom Militär gestürzt und flieht ausser Landes.

»In gewissen Momenten empfinde ich unser Land wie ein leises Echo aus jenen Tagen.« Das sagt sie im Morgenrot eines beginnenden Tages am Strand von Carnairos nahe Porto de Galinhas. Dabei schaut sie hinaus aufs Meer, ganz so, als erwarte sie am Horizont die Ankunft raubeiniger Abenteurer oder finsterer Sklavenhändler.

Wie die meisten ihrer Landsleute hat auch Marcia Rios vielgestaltige Wurzeln. Man kam von überall her nach Brasilien: Europa und Afrika, Asien und Nordamerika. »Wir Brasilianer haben eine vielschichtige Identität und sind eine freundliche, immer kreative Mixtur aus aller Herren Länder.« Hautfarbe, Gesichtszüge – da ist alles vertreten. Ihre Mutter Luiza stammte aus Italien. Sie arbeitete anfangs in einer Textilfabrik in São Paulo. Ihr Vater Moises, geboren im Norden Portugals, kam als 16-jähriger Junge nach Brasilien. Er besuchte eine Technikerschule, fand als Mechaniker Anstellung bei Sachs Engineering, arbeitete sich hoch, studierte und wurde später eine Koryphäe auf dem Gebiet optischer Lichtsysteme. Im wunderschönen Park des Museu do Ipiranga trafen sich die beiden jungen Menschen bei Spaziergängen und wurden ein Paar.

Die Stätte der Begegnung ihrer Eltern ziert heute in Form einer Schwarz-Weiss-Fotografie eine ganze Wand ihres Appartements. Das zeigt, wie wichtig ihr die Erinnerung an ihre Eltern ist, vor allem an ihre Mutter, die 1976 an Krebs gestorben ist. Marcia ist 16, ab sofort verantwortlich für ihre vier Jahre jüngere Schwester Vania und begräbt ihren ersten Traum. Eigentlich wollte sie Sportlerin werden, sie ist eine begabte 400-Meter-Läuferin, aber das ist jetzt vorbei. Es gibt fortan andere Pflichten und dazu die Verpflichtung gegenüber dem pragmatischen Vater, der sagt: »Stecke dir Ziele und stehe auf eigenen Füssen. Du brauchst eine eigene Karriere, dein eigenes Geld, deine Unabhängigkeit.«

Sie wurde Chemikerin und war immer die Beste in ihrer Klasse. Wir sehen sie, die junge Frau von damals, bei ihren ersten beruflichen Gehversuchen. Zu Beginn noch in einem weit ausserhalb von São Paulo gelegenen Labor. Um tagsüber arbeiten und abends weiter studieren zu können, kauft sie sich ein Motorrad und stürzt sich in den Verkehr von São Paulo. Sie heiratet, bekommt ihr erstes Kind, unterstützt ihren Mann, erwartet mit Georgia ihr zweites Kind, ist nun als Aussendienstmitarbeiterin unterwegs und fährt jährlich tausende von Kilometern mit dem Auto durch die Lande. Eine schwierige Zeit, aber längst nicht das Ende. Sie bewirbt sich um ein Master-Studium im Fach Mechanical Engineering und erhält als einzige Frau einen der begehrten Plätze. Allerdings mit der Auflage ihres Professors, alle acht Prüfungen mit Bestnote abzuschliessen. Sie sagt: »Das ist nicht fair«, doch dann stimmt sie zu: »Ok, ich werde das schaffen.«

Bei Clariant wird man 2002 auf Marcia Rios aufmerksam. Sie arbeitet damals für einen Kunden und wird verpflichtet, um den Spezial-Schmiermitteln des Konzerns für die Metall verarbeitende Industrie zum Erfolg zu verhelfen. Michael Pronin, Region Head von Clariant Lateinamerika, sagt: »Marcia ist jetzt seit einem Jahrzehnt eine unserer Vorzeigefrauen. Sie gehört zu einer neuen Generation von Managerinnen und um es auf den Punkt zu bringen: sie ist ein überaus positives Vorbild. Sehr bekannt, erfolgreich und in jeder Hinsicht wirklich vorbildlich.«

Pronin ist ein energiegeladener und dynamischer Mann, ein gebürtiger Chilene, der früher einmal Marineoffizier war. In seinem Büro hängt das Bild eines Schiffes in schwerer See und es unterstreicht augenfällig einen seiner Sätze, der da lautet: »Wir in Lateinamerika kennen uns mit Krisen aus und wir stellen uns jedem Sturm.«

Ein Chemiebaukasten für experimentierfreudige Fortgeschrittene könnte kaum spannender und zugleich explosiver sein als diese sozial, politisch – und vor allem wirtschaftlich – so vielfältige Weltregion. Mit Pronins Augen betrachtet steht Chile unter anderem für »sehr hohe Ausbildungsstandards und grosse Kupfervorkommen«. Kolumbien, mit seinen fünfzig Millionen Menschen, verfügt über Erze und fördert neben Kohle zunehmend auch Öl. Gleiches gilt für Mexiko, wo zusätzlich auch noch ein »ansteigender Eigenbedarf« zu verzeichnen ist. Argentinien ist das Kraftwerk der Agrarindustrie und gleichzeitig stark im Öl- und Gasgeschäft vertreten. Peru punktet mit Bergbau als wichtigem Wirtschaftszweig, während Venezuela extrem reiche Ölvorkommen hat. Und Brasilien holt nach einem fünf Jahre andauernden Wirtschaftsboom vor der Fussball-WM 2014 und den Olympischen Spielen 2016 gerade etwas Luft, gibt allerdings bei Oil & Mining Services und ICS Anlass zu äusserst ambitionierten Erwartungen.

»Mit 12 Produktionsstandorten und bestens ausgestatteten Laboren haben wir einen kräftigen Fussabdruck in der Region und gehören auf allen relevanten Märkten zu den internationalen Spitzenreitern unter den Spezialchemie-Unternehmen. Rund 80 % unserer Verkäufe produzieren wir selbst und insgesamt erwirtschaften wir in Lateinamerika 15 % des gesamten, weltweiten Konzernumsatzes – davon alleine 7 % in Brasilien«, sagt Pronin.

Ein großer Schatz ist für Marcia Rios das einst goldene Herz Brasiliens – die Stadt Ouro Preto im Bundesstaat Minas Gerais. Inmitten steiler Hänge, eine Pilgerstätte gleich einem Barockgemälde, mit mehr als zwanzig Kapellen und Kirchen aus jener Zeit. Es gibt noch das Kopfsteinpflaster der Strasse, die einst dem Kaiser vorbehalten war, und die Kirche Matriz Nossa Senhora do Pilar, geschmückt mit mehr als 400 Kilo Edelmetall.

An diesem wie auch an allen anderen Bauwerken nagt der Zahn der Zeit. Die eigentlich weiss getünchten Aussenwände sind mit schwarzem Schimmelpilz überzogen. »Aber in Zukunft« – hier spricht die Chemikerin aus ihr – »können wir etwas dagegen unternehmen.« Die Antwort lautet Nipasafe Syn. Dabei könnte es sich um die Lösung für sämtliche Gebäude in Südamerika handeln, die unter dem feuchten, äquatorialen Klima zu leiden haben. Eine umweltverträgliche, hocheffiziente Spezialchemikalie – erdacht, entwickelt und zur Marktreife gebracht in ihrem Clariant Labor. Ihre Weltpremiere wird sie auf der ABRAFATI in São Paulo feiern. Und darauf freut sich Márcia Rios – trotz der ihr bevorstehenden Messestrapazen – tatsächlich wie ein kleines Kind.

Eine Frau mit vielen Facetten, die ihre Wunder selbst inszeniert – so schliesst sich der Kreis. In der letzten Szene sehen wir sie, die praktizierende Katholikin, in ihrer Kirche der Paróquia Sant’Ana, wo sie jeden Sonntag die Messe besucht. Sie hält die Hand ihrer Schwester Vania, für die sie noch heute die Wichtigkeit einer Mutter besitzt – die beiden Frauen versunken in stumme Andacht. Jede neue Woche beginnt so. Mit intensiven Gedanken an Familie, Freunde, Kollegen. »Glück ist ein zerbrechliches Gut«, sagt Marcia Rios. »Im Gebet finde ich meinen Frieden.«

Anfrage an Clariant

Bitte geben Sie Ihre Kontaktinformationen ein, damit wir Ihr Anliegen bearbeiten können. Vielen Dank für Ihr Interesse.

Ihr Name

 

Ihre E-Mail-Adresse

Ihre Position

Ihr Unternehmen

Land

Telefon

Disclaimer:
This information corresponds to the present state of our knowledge and is intended as a general description of our products and their possible applications. Clariant makes no warranties, express or implied, as to the information’s accuracy, adequacy, sufficiency or freedom from defect and assumes no liability in connection with any use of this information. Any user of this product is responsible for determining the suitability of Clariant’s products for its particular application. 


* Nothing included in this information waives any of Clariant’s General Terms and Conditions of Sale, which control unless it agrees otherwise in writing. Any existing intellectual/industrial property rights must be observed. Due to possible changes in our products and applicable national and international regulations and laws, the status of our products could change. Material Safety Data Sheets providing safety precautions, that should be observed when handling or storing Clariant products, are available upon request and are provided in compliance with applicable law. You should obtain and review the applicable Material Safety Data Sheet information before handling any of these products. For additional information, please contact Clariant.

* For sales to customers located within the United States and Canada the following applies in addition: No express or implied warranty is made of the merchantability, suitability, fitness for a particular purpose or otherwise of any product or service.

© Trademark of Clariant registered in many countries.
® 2013 Clariant International Ltd

Sie verlassen nun Clariant.com.

Über den von Ihnen aufgerufenen Link verlassen Sie in ungefähr 10 Sekunden die Seite Clariant.com. Wenn Sie diesen Vorgang aufhalten möchten, klicken Sie auf «Abbrechen».