Clariant steigert in den ersten neun Monaten 2019 den Umsatz und verbessert die zugrundeliegende Profitabilität


  • Der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten stieg in den ersten neun Monaten 2019 um 3 % in Lokalwährungen auf 3,272 Milliarden CHF
  • Das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten (ohne Rückstellung für die wettbewerbsrechtliche Untersuchung der Europäischen Kommission) zeigte sich mit 484 Millionen CHF robust
  • Die entsprechende EBITDA-Marge lag bei 14,8 % gegenüber 14,7 % im Vorjahr
  • Ausblick 2021: Fokussiertes Portfolio für überdurchschnittliches Wachstum, höhere Profitabilität und stärkere Cashflow-Generierung

«Unsere Ergebnisse nach neun Monaten spiegeln die Robustheit und Qualität unserer fortgeführten Geschäftsbereiche wider, insbesondere vor dem Hintergrund der sich verschlechternden Wirtschaftslage im dritten Quartal», sagte Hariolf Kottmann, Executive Chairman von Clariant. «Mit Blick auf die Zukunft werden wir unser Ergebnis kontinuierlich verbessern. Dies gelingt uns durch weitere Initiativen zur operativen Verbesserung und die systematische Implementierung unserer Portfoliostrategie mit Fokus auf den Geschäften mit höherwertigen Spezialitäten.»

Neun Monate 2019 – Höhere Umsätze und solide zugrundeliegende Profitabilität

Muttenz, 30. Oktober 2019 – Clariant, ein fokussiertes und innovatives Spezialchemieunternehmen, hat heute für die ersten neun Monate 2019 Umsätze aus fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 3,272 Milliarden CHF im Vergleich zu 3,278 Milliarden CHF im Vergleichszeitraum 2018 berichtet. Dies entspricht einem organischen Wachstum von 3 % in Lokalwährungen und einer stabilen Entwicklung in Schweizer Franken. Zu diesem Wachstum haben sowohl Volumenzuwächse als auch höhere Preise beigetragen.

In den ersten neun Monaten haben die meisten Regionen zum Umsatzwachstum aus fortgeführten Aktivitäten in Lokalwährungen beigetragen. Der Umsatz in Lateinamerika und im Mittleren Osten und Afrika legte jeweils um 11 % zu. In Asien lag das Umsatzwachstum bei guten 4 %. In China sank der Umsatz allerdings um 9 %. Der Umsatz in Europa stieg um 2 %, während in Nordamerika ein Umsatzrückgang von 4 % zu verzeichnen war.

Das verbesserte Umsatzergebnis in den ersten neun Monaten 2019 ist auf das Wachstum in den Geschäftsbereichen Catalysis und Natural Resources zurückzuführen. Der Umsatz bei Catalysis legte um 10 % in Lokalwährungen zu, was auf die positiven Beiträge sowohl von Petrochemicals als auch von Syngas zurückzuführen war. Der Umsatz bei Natural Resources stieg um 4 % in Lokalwährungen, wobei sich das beträchtliche Wachstum bei Oil & Mining Services und eine leichte Zunahme bei Functional Minerals auswirkten. Der Umsatz bei Additives liess angesichts des schwächeren Elektro- und Elektroniksektors nach.

Bei Care Chemicals war ein geringfügiger Umsatzrückgang von 1 % in Lokalwährungen zu verzeichnen. Die guten Umsatzzuwächse im mittleren einstelligen Bereich bei Consumer Care konnten das Nachlassen bei Industrial Applications vor dem Hintergrund der schwächeren Wirtschaftslage nicht wettmachen.

Das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten wurde durch eine einmalige Rückstellung in Höhe von 231 Millionen CHF negativ beeinflusst. Diese Rückstellung wurde im zweiten Quartal vorgenommen infolge weiterer Entwicklungen bei einer laufenden wettbewerbsrechtlichen Untersuchung der Europäischen Kommission in Bezug auf den Beschaffungsmarkt für Ethylen. Deshalb ging das EBITDA nach Einmaleffekten in den ersten neun Monaten von 483 Millionen CHF im Vorjahr signifikant auf 253 Millionen CHF zurück.

Ohne Berücksichtigung dieser Rückstellung entsprach das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten dem Vorjahreswert und blieb trotz der Einmaleffekte im zweiten Quartal bei Care Chemicals und Catalysis mit 484 Millionen CHF robust. Die Profitabilität bei Natural Resources nahm aufgrund des höheren Umsatzwachstums bei Oil & Mining Services sowie wegen der stärkeren Fokussierung auf höherwertige Anwendungen zu. Die entsprechende EBITDA-Marge nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten stieg ohne Berücksichtigung der Rückstellung von 14,7 % im Vorjahr auf 14,8 %.

Drittes Quartal 2019 – Umsatzwachstum und Profitabilitätssteigerung

Im dritten Quartal 2019 legte der Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten trotz der schlechteren Wirtschaftslage um 2 % in Lokalwährungen auf 1,043 Milliarden CHF zu. Zu diesem Wachstum haben sowohl Volumenzuwächse als auch höhere Preise beigetragen. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr auch einem Rückgang von 1 % in Schweizer Franken. Die positive Umsatzentwicklung in Lokalwährungen ist auf das starke Umsatzplus bei Catalysis zurückzuführen.

Der Umsatz im Mittleren Osten und Afrika stieg um 15 %, in Lateinamerika um 13 % und in Asien um 4 %. Demgegenüber blieb die Entwicklung in den Hauptmärkten eher gedämpft. Der Umsatz in Europa ging um 3 % zurück, in Nordamerika war ein Rückgang von 5 % und in China von 8 % zu verzeichnen.

Wie erwartet, war bei Catalysis ein beschleunigtes Umsatzwachstum von 15 % in Lokalwährungen zu berichten. Grund hierfür waren Umsatzzuwächse in allen Segmenten. Der Umsatz bei Natural Resources blieb in Lokalwährungen unverändert, da dem positiven Beitrag von Oil & Mining Services das deutlich schwächere Additives-Geschäft entgegenwirkte. Der Umsatz bei Care Chemicals ging gegenüber einer besonders starken Vergleichsbasis und aufgrund einer verhalteneren Nachfrage bei Industrial Applications um 3 % in Lokalwährungen zurück.

Das EBITDA nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten stieg im dritten Quartal 2019 um 6 % in Schweizer Franken auf 151 Millionen CHF. Ausschlaggebend hierfür waren sowohl die höhere operative Profitabilität als auch die geringeren aussergewöhnlichen Aufwendungen. Die Profitabilität legte bei Catalysis aufgrund des günstigeren Produktmix deutlich zu. Die Profitabilität bei Natural Resources stieg aufgrund des anvisierten Wachstums in den margenstärkeren Segmenten bei Oil Services. Bei Care Chemicals ging die Profitabilität aufgrund der Abwertung der Lagerbestände angesichts niedrigerer Rohstoffkosten und aufgrund von Volumenreduktionen bei Base Products (Grundprodukte) zurück. Diese wirkten sich negativ auf die Kostendeckung aus. Mit Blick auf die Margenergebnisse stieg die EBITDA-Marge nach Einmaleffekten aus fortgeführten Aktivitäten auf Konzernebene von 13,5 % im Vorjahr auf 14,5 %.

Nicht fortgeführte Aktivitäten

In den ersten neun Monaten und ebenso im dritten Quartal 2019 sank der Umsatz aus nicht fortgeführten Aktivitäten (Masterbatches und Pigments) um 2 % in Lokalwährungen. Hier machte sich die schwächere Wirtschaftslage negativ bemerkbar.

Das EBITDA nach Einmaleffekten sank im Jahresvergleich in absoluten Zahlen, sowohl in den ersten neun Monate als auch im dritten Quartal. Grund hierfür sind der Umsatzrückgang und die erhöhten Einmalkosten aufgrund der Abspaltung und Ausgliederung der nicht fortgeführten Geschäfte.

Ausblick 2021 – Fokussiertes Portfolio für überdurchschnittliches Wachstum, höhere Profitabilität und stärkere Cashflow-Generierung

Clariant ist ein fokussiertes und innovatives Spezialchemieunternehmen. Wir sind bestrebt, mehr als nur kundenorientierte Produkte anzubieten. Wir wollen die branchenweit beste Kundenerfahrung bieten und Kundenanforderungen schnell und zuverlässig erfüllen, indem wir die richtigen Prioritäten setzen.

Trotz des aktuell herausfordernden Umfelds geht Clariant davon aus, dass sie mit ihren fortgeführten Aktivitäten überdurchschnittliches Wachstum, eine höhere Profitabilität und eine stärkere Cashflow-Generierung erzielen wird.

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